Auf meiner Suche nach den verschiedenen „Puzzleteilen“, die zur Entstehung meiner Krankheit beigetragen haben, war ich vor einiger Zeit bei einer Kinesiologin und Heilpraktikerin (Psychotherapie). Vor der Behandlung erklärte sie mir anhand eines Schemas nach Dr. Rosina Sonnenschmidt die Miasmen – ein Begriff, den ich vorher noch nie gehört hatte und mit dem ich daher überhaupt nichts anfangen konnte. Die Miasmenlehre ist ein homöopathischer Erklärungsansatz zur Entstehung chronischer Krankheiten. Ich finde diesen Ansatz höchst interessant und möchte ihn deshalb mit euch teilen. Die Miasmen wurden von verschiedenen Homöopathen erforscht und beschrieben; ich gebe im Folgenden den Erklärungsansatz meiner Kinesiologin wieder.
Laut diesem Ansatz spiegeln sich die ersten Anzeichen einer Erkrankung bzw. eines körperlichen oder seelischen Ungleichgewichts, einer Störung, zunächst auf der Ebene der Haut – der Psora – wider. Werden diese Symptome ignoriert bzw. mit Medikamenten unterdrückt ohne die Ursache zu beheben, wandert die Erkrankung eine Ebene tiefer und befällt nun die Drüsen (Tuberkulinie/Skrofulose). Befindet sich die Erkrankung noch eine Ebene tiefer, auf der Ebene der Sykose, ist meist ein Krankheitsbild mit typischen Symptomen zu erkennen. Die Sykose ist in drei Ebenen unterteilt. Bei meiner ersten kinesiologischen Sitzung befand ich mich auf der Ebene 2. Werden die Symptome wiederum ignoriert bzw. mit Medikamenten unterdrückt, kann die Erkrankung noch tiefer wandern. Auf der Ebene der Syphilinie befällt sie lebenswichtige Organe, auf der Ebene der Karzinogenie entsteht Krebs. Häufig sind – gerade vor dem Ausbruch einer Krebserkrankung – keine Symptome zu erkennen; die Person ist scheinbar gesund. Je nachdem, welche Ungleichgewichte von den Eltern weitergegeben wurden, kann eine Person auch schon beispielsweise auf tuberkuliner Ebene geboren werden.
In der Behandlung geht es dann darum, die tieferliegenden – häufig seelischen – Ursachen einer chronischen Erkrankung zu bearbeiten und diese so von einer Ebene zur nächsten „anzuheben“, bis die Krankheit geheilt ist. Ich habe bereits eine Woche nach der Behandlung eine Besserung verspürt; ich fühlte mich ruhiger und das Herzklopfen, dass (bei mir) einen Entzündungsschub begleitet, war verschwunden. Nach vier Wochen – bei meinem zweiten Termin – war ich bereits auf der sykotischen Ebene 1. Ich werde berichten, wie es weitergeht!
Die Miasmenlehre wird von der evidenzbasierten Schulmedizin abgelehnt. Ich finde mich jedoch gut in diesem Ansatz wieder und halte es für äußerst wichtig, neben der Ernährung und anderen Faktoren, die zu unserer Erkrankung beigetragen haben, auch die Seele nicht außer Acht zu lassen. Was meinst du? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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