Unterstützung des Immunsystems

Diese Woche – Woche 2 der Challenge – hatte die Geflügelkraftbrühe die meisten ‘Likes’. Ich liebe Brühe; schon als kleines Kind habe ich gern Hühnerbrühe getrunken, wenn ich krank war. Kraftbrühe ist nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Sie enthält viele Vitamine, Mineralien und Aminosäuren und unterstützt so das Immunsystem.

Aufbau und Heilung der Darmschleimhaut

Je länger die Knochen ausgekocht werden, desto mehr Mineralien enthält die Brühe. Allerdings erhöht sich durch das längere Kochen auch der Aminosäureanteil der Brühe und manche Menschen reagieren – besonders bei bestehender Histaminintoleranz – empfindlich auf die hohe Glutaminsäurekonzentration. Auch eine kürzer (3 Std.) aufgekochte Brühe enthält wichtige Nährstoffe. Besonders Gelatine und die Aminosäuren Prolin und Glycin helfen beim Aufbau und der Heilung der Darmschleimhaut. Da die Darmwand bzw. –schleimhaut bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen häufig durchlässig ist (sog. Leaky-Gut-Syndrom), ist dies besonders wichtig. Bei Histaminintoleranz empfiehlt sich die Zubereitung im Schnellkochtopf (30-45min).

Zutaten für ca. 4 Liter Kraftbrühe (oder einen großen Kochtopf voll):

1 Suppenhuhn

1 Stange Lauch

2 Karotten

1 Stück Ingwer

1 Stück Kurkuma

2 Knoblauchzehen

2-3 Lorbeerblätter

2 EL Apfelessig

Salz, Pfeffer, evtl. frische Petersilie

Zubereitung:

1. Das Suppenhuhn mit kaltem Wasser und Apfelessig in einem großen Kochtopf aufsetzen. 2 Stunden kochen lassen und von Zeit zu Zeit den weißen Schaum abschöpfen.

2. Das Gemüse dazugeben und noch einmal 1-2 Stunden kochen.

3. Nach Geschmack salzen und pfeffern und ggf. frische Petersilie hinzugeben. Weitere 5-10 Minuten kochen.

4. Nun die Brühe durch ein Sieb geben – falls du die Brühe nicht sofort trinkst, kannst du sie gut umfüllen und einfrieren. Das Gemüse kommt auf den Kompost/in den Biomüll. Das Hühnchen wird in kleinere Stücke geteilt und als Einlage verwendet. Die Knochen können ein weiteres Mal zur Herstellung von Kraftbrühe verwendet werden. Einfach einfrieren. Wer Gemüse als Suppeneinlage essen möchte, sollte frisches Gemüse dafür nehmen – dieses wird ca. 15 Minuten in der fertigen Brühe gekocht.

Guten Appetit!

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Quellen:
Biodynamic Wellness – http://www.biodynamicwellness.com/stock-vs-broth-confused/

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