Moira Monney_TrampolinWillkommen beim Autoimmunpaleo-Protokoll

Hallo! Ich heiße Moira Monney. Nach 14 Jahren im Ausland bin ich vor ein paar Monaten in meine Geburtsstadt Gütersloh zurückgekehrt und habe kurz darauf diesen Blog ins Leben gerufen.
Als ich 31 Jahre alt war, wurde bei mir eine Rheumatoide Arthritis festgestellt – ich hatte geschwollene Finger- und Handgelenke, die typischen Rheumaknoten an den Fingern und wahnsinnige Schmerzen, auch in den Zehengelenken und Knien. Zunächst war ich ziemlich verzweifelt: ich wollte nicht lebenslang starke Immunsuppressanten einnehmen, aber keiner der Ärzte oder Rheumatologen schien meine Bedenken ernst zu nehmen, also habe ich selbst nach Alternativen gesucht, die ich auf diesem Blog mit Dir teilen möchte.
Nun bin ich keineswegs gegen die Einnahme von Medikamenten, im Gegenteil. Aber ich bin der Meinung, dass dem heutigen Ansatz in der Behandlung von Autoimmunkrankheiten häufig etwas fehlt: die Krankheit wird je nach Symptomatik eingestuft und dann von einem Spezialisten für das entsprechende Organ/Gewebe/usw. behandelt. So geht man mit Hashimoto zum Endokrinologen, mit Rheuma oder Lupus zum Rheumatologen usw. Natürlich können diese Spezialisten mit anderen Ärzten kooperieren, aber es gibt meines Wissens bisher zu wenige „Immun- bzw. Autoimmunspezialisten“, die sich mit der zentralen Frage beschäftigen: warum ist das Immunsystem überhaupt erkrankt und was kann der Betroffene selbst tun, um dieser Überreaktion des Immunsystems entgegenzuwirken und somit die Heilung zu unterstützen? Wenn man die verschiedenen Faktoren kennt, die zur Erkrankung beigetragen haben (könnten), kann man sehr viel einfacher gegensteuern und oft eine erhebliche Verbesserung der Symptomatik erreichen. Mit diesem Blog möchte ich meinen Beitrag dazu leisten und Hilfe zur Selbsthilfe bieten.

Meine Geschichte

Ich habe mich eigentlich nie besonders mit meiner Gesundheit auseinandergesetzt: ich aß, was ich wollte, und machte wenig Sport, wenn überhaupt. Dabei war ich immer schlank und gesund.
Doch dann änderte sich mein Leben grundlegend innerhalb weniger Monate. Ich hatte gerade meinen Job als Key Account Managerin aufgegeben, um den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen, und hatte es als frischgebackene, freiberufliche Fachübersetzerin finanziell nicht immer leicht. Da erhielt mein Vater, der monatelang unter Husten und Heiserkeit gelitten hatte, eine schockierende Diagnose – Lungenkrebs Stadium IV. Er starb innerhalb von drei Monaten. Mein Mann, damals mein Verlobter, und ich zogen jobbedingt um, dann starb mein Großvater, nur sechs Monate nach meinem Vater, und zwei Monate später verlor mein Verlobter seinen Job wegen der schlechten Auftragslage der Firma. Es war eine wahnsinnig stressige, emotional aufreibende Zeit.
Wir hatten gerade begonnen, unsere Hochzeit zu organisieren, und entschieden uns, trotz der finanziell schwierigen Situation wie geplant zu heiraten. Die Hochzeit war ein wunderschöner Moment für uns beide. Allerdings waren nicht alle mit unserer Traumhochzeit auf Zypern einverstanden, mit dem Ergebnis, dass der Kontakt danach zu verschiedenen Familienmitgliedern und „Freunden“ abbrach.
Die damalige Wohnsituation an einer Hauptstraße in Südostlondon – laut, dreckig und von Menschen überfüllt – trug auch nicht gerade dazu bei, zur Ruhe zu kommen und so begann mein Körper, mir ein deutliches Signal zu senden und nach Aufmerksamkeit zu verlangen: Meine Finger und Handgelenke schwollen an und schmerzten so stark, dass ich meine Hände kaum bewegen konnte. Alltägliche Dinge wie Haare bürsten und Zähne putzen, geschweige denn an der Tastatur arbeiten, wurden zur Qual. Mit 31 Jahren erhielt ich nach einigen Blutttests und Röntgenuntersuchungen meine Diagnose: Rheumatoide Arthritis (RA). So begann meine Odyssee bei verschiedenen Ärzten und Rheumatologen, aber auch Heilpraktikern, Akupunkturisten und Ayurveda- sowie Ernährungsberatern.
Mir wurde erklärt, dass es sich bei der RA um eine chronische Autoimmunerkrankung handelt, die durch Immunsuppressanten – also Medikamente, die die Immunreaktion gegen den eigenen Körper unterdrücken – „unter Kontrolle gehalten“ werden kann. Da diese Medikamente starke Nebenwirkungen auf die Sehkraft und die Leber haben können, entschloss ich mich, zunächst einen alternativen Weg einzuschlagen, da ich bereits erste positive Ergebnisse mit einer Ernährungsumstellung erzielt hatte. Meine Ärzte wollten davon jedoch nichts hören; manche belächelten meine Anstrengungen, manche setzten mich auch massiv unter Druck.
Ich belegte verschiedene Kurse und studierte unter anderem Ernährung und Biomedizin am College für naturheilkundliche Medizin in London sowie Stressbewältigung am Zentrum für Stressbewältigung, ebenfalls in London, um soviel wie möglich über meine Krankheit und Heilungsansätze zu erfahren.
Heute glaube ich, dass die Kombination einer säurebildenden Ernährung, unentdeckter Lebensmittelunverträglichkeiten (11!) und enormem emotionalen Stress zu meiner Erkrankung beigetragen (wenn nicht geführt) hat. Ich esse weitestgehend zuckerfrei, glutenfrei und milchfrei, mit etwas Fisch und wenig Fleisch. Außerdem verwende ich hauptsächlich Bio-Lebensmittel, vor allem was Fleisch angeht. Die ersten 6 Monate nach der Diagnose habe ich vegan gelebt, fand das aber sehr anstrengend. Auch meinen Lebensstil habe ich geändert – ich mache viel öfter mal Pausen, praktiziere Yoga und achte generell mehr auf mich. Anfangs habe ich Kortisonspritzen gegen die Schmerzen bekommen, heute nehme ich nur noch selten während eines Entzündungsschubs Prednisolon oder Ibuprofen ein. Ich habe einen Rheumatologen gefunden, der mit dieser Vorgehensweise einverstanden ist und meine Werte regelmäßig kontrolliert. Meine Rheumaknoten sind komplett verschwunden, der Rheumafaktor (Antikörper typisch für RA) ist stark gesunken und die Entzündungswerte im Blut entsprechen heute denen eines gesunden Menschen! 🙂
Ich bin sehr dankbar für diese Entwicklung und all die Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt haben. Euch, liebe Leserinnen und Leser, möchte ich mit diesem Blog Mut machen, Eure Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen. Für mich ist es immer wieder faszinierend, zu sehen, welch einen starken Einfluss gerade die Ernährung auf unsere Gesundheit und Heilung hat. Ich wünsche Dir viel Kraft und liebevolle Unterstützung aus Deinem Umfeld für die Umsetzung der Anregungen, die Du auf diesem Blog finden wirst.
Hast Du Tipps oder Fragen? Bitte hinterlasse einen Kommentar oder nutze das Kontaktformular. Ich freue mich darauf, von Dir zu hören!

Die Informationen auf dieser Webseite werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschließlich als Informationsquelle für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Die Informationen stellen keinen medizinischen Rat dar und können einen solchen auch nicht ersetzen. Bei Verdacht auf Erkrankungen oder für Beratungen und/oder Behandlungen sind in jedem Fall ausgebildete und anerkannte Ärzte oder sonstige nach deutschem Recht zugelassene Heilpersonen zu konsultieren. Für Schäden, die durch die Umsetzung der auf dieser Webseite enthaltenen Informationen entstehen, kann keine Haftung übernommen werden.

Des weiteren wird darauf hingewiesen, dass mit dem Inkrafttreten der Europäischen Health Claims Verordnung u.a. in Deutschland aus rechtlichen Gründen für die gesundheitliche Wirkung von Lebensmitteln, und somit auch Nahrungsergänzungsmitteln, nicht geworben werden darf. Für eine tiefergehende Beratung zu entsprechenden Produkten wird ausdrücklich ein Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker bzw. die Konsultation weiterführender Fachliteratur empfohlen.